Monatsarchiv für Juni 2007

 
 

Erste Schicht für das Innenmauerwerk

Die erste Schicht für die Innenwände ist gelegt. So langsam bekommen wir einen Eindruck davon, wie es sich später “anfühlen” wird, durch unser Haus zu gehen.

Treppe nach oben

Hier gehts demnächst aufwärts. Die Treppe ins erste OG.

Gäste WC und Abstellraum

Rechts entsteht der Abstellraum und links das Gäste WC. Dieses wird von unserer Tochter mit großer Begeisterung benutzt. Wir mussten extra ihr Babytöpfchen wieder vom Dachboden kramen und mit zur Baustelle nehmen. Nun tront sie regelmäßig auf ihrem Töpfchen und schaut uns beim Mauern zu. Schade, dass es noch kein Internet mit Geruch gibt, ich hätte Euch gern dran teilhaben lassen. :-)

Außenmauerwerk fertig

Bei recht angenehmen Temperaturen und nur wenigen Schauern haben wir die Außenauern fertig gestellt.

Säulen ausgeschalt und Fundament für Abstellraum vorbereitet

Fundament für kalten Abstellraum

Heute konnten die Säulen ausgeschalt werden und das Fundament für den (kalten) Abstellraum vorbereitet werden. Hierfür haben wir mit KS-Steinen eine Mauer gezogen, auf der dann die Sohlplatte bzw. der Verblender aufliegen wird.

Säulen gegossen

Säulen gegossen

Die Säulen sind fertig betoniert.

Schotter vor dem Haus geebnet

Vor dem Haus habe ich den Schotter geebnet, damit morgen mit dem Fundament für den Abstellraum und den Eingangsbereich begonnen werden kann. Das Fundament wird aus KS-Steinen gemauert.

Gerüstböcke

Weil wir dringend Gerüstböcke und Stützen benötigen, hat die Bauherrin derweil einige Telefonate geführt. Ergebnis: Sie hat einen Verleihservice für Baugeräte ausfindig gemacht, der sehr gute Preise hat. Wir haben direkt zugeschlagen und die Gerüstböcke heute noch abgeholt. Auf der Rückfahrt haben wir glücklich gerechnet, wieviel Geld wir gespart haben. Ich habe das dann umgerechnet in Quadratmeter Parkett (es sind etwa 3 qm). Bei der Bauherrin ist noch eine Währungsreform fällig. Sie rechnet noch in “Paar Schuhe”, die sie neu kaufen kann :-)

Überblick Bautenstand

Abends habe ich dann noch zusammengerechnet, wieviel Zeit ich damit zugebracht habe, mit Passanten, die an unserem Haus vorbeikommen, zu quatschen. Es wird etwa 1 Stunde gewesen sein. Es bleiben so viele Leute stehen und fragen nach vergessenen Fenstern im Norden und Osten, nach Heizung etc.
Und weil ich ja Werbung für das Passivhaus machen möchte, erkläre ich natürlich alles geduldig. Vielleicht mache ich mir in Zukunft ja Visitenkarten mit der Adresse dieser Website. Wer Interesse hat, kann ja dann hier nachlesen.

Materialbeschaffung für die Säulen

Weil wir im EG nur wenig tragende Innenwände haben, brauchen wir zwei Säulen. Aufgrund des starken Regens, bot es sich heute an, dafür das Eisen und die Schalung zu besorgen. Das Eisen gabs in Rheine und die Schalung von der Zimmerei Widdel in Gehrde.

Mauern der Außenwände

Wärmedämmörtel für erste Schicht

Die erste Steinschicht haben wir mit Leichtmauermörtel (LM 21-E mit Blähton zum Vermauern hochwärmedämmender Wandbaustoffe) gemauert, schließlich bauen wir ja ein Passivhaus ;-). Danach wird geklebt. Unsere Porenbetonsteine haben einen λ-Wert von 1,0.

Der Bauherr mauert selbst

Zum ersten Mal in meinem Leben betätige ich mich als Maurer. Mit den Augen und den Ohren soll man stehlen. Dies tue ich regelmäßig und glaube, gar keine so schlechte Figur zu machen. Böse Zungen behaupten aber, dem Mann im weißen T-Shirt ist nicht kalt, weil er mehr und schneller arbeitet, als der Mann im Puli.

Schwarzanstrich

Während die Herren der Schöpfung mauern, sieht die Bauherrin schwarz. Ok, korrekt heißt es wohl, sie bringt professionell den Schwarzanstrich auf.

Schwarzanstrich auf Handschuh

Dies hat sie so eifrig getan, dass Handschuhe und Arbeitswerkzeug zum Schluss untrennbar miteinander verbunden waren. Nachdem die Bauherrin aus den Handschuhen befreit war, haben wir zur Sicherheit noch einmal alle Finger nachgezählt.

Tageswerk fertige Mauern

Während ich nach getaner Arbeit unser Tageswerk bewundere…

Fegen der Baustelle

… macht die Bauherrin das, was sie am liebsten tut.

Grundsteinlegung

Die ersten Steinreihen sind verlegt. Leider haben wir vergessen Fotos vom ersten Stein zu machen. Den Vorschlag, die gemauerten Wände einzureißen, um noch einmal für ein Foto anzufangen habe ich abgelehnt.

Morgen geht es weiter…mit Fotos… versprochen!

Durchgedreht…

Steine auf der Sohle

Es tut sich was. Heute waren so einige Zulieferer an der Baustelle und haben uns Steine, Sand, Kies, Mörtel etc. gebracht. Leider scheint der IQ der Fahrer umgekehrt proportional zu den PS ihrer Zugmaschinen zu sein. Wie sonst erklären wir uns, dass die Steine auf den Rand der Sohlplatte gestellt wurden (da wo doch eigentlich ab morgen unsere Außenwand stehen soll).

Weiter stelle ich mir die Frage, warum man den Kies nicht ganz auf unser Grundstück lädt sondern halb auf die Straße schüttet. Das größte Rätsel war für mich aber der Haufen aus Mauersand, den der mit negativem IQ gesegnete Fahrer genau vor meinem Anhänger abgeladen hat. Zum Glück habe ich 4 Schaufeln, leider aber keine Helfer, so dass ich ca. 1 Stunde Sand geschaufelt habe, um rückwärts an meinen Anhänger fahren und diesen vom Grundstück ziehen zu können.

Dieses Rückwärts an meinen Anhänger fahren hätte ich aber lieber machen sollen, nachdem ich mich etwas beruhigt hatte. Wenn man nämlich mit Schwung auf ein unbefestigtes Grundstück fährt, nachdem es am Tag zuvor kräftig geregnet hat, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man sich festfährt. Ich kam bis auf ca 2 m an den Anhänger heran. Mein Sohn rief mir noch zu: “Papa, deine Reifen drehen durch!”. Gut gelaunt rief ich zurück: “Na Gott sein dank, ich dachte schon, du hältst mein Auto fest”.

Reifen drehen durch

Es ging jedenfalls weder vorwärts noch rückwärts. Dass ich mit dem Wagen ca. 2 Stunden zuvor noch in der Waschanlage war, hat mich schon gar nicht mehr gestört. Ich wollte nur noch raus aus dem Dreck. Aber weder untergelegte Bretter noch herangekarrter Splitt halfen. Die Reifen drehten weiter durch.

Mein Schwiegervater mit seinem Geländewagen hat mich und mein Auto dann aus dem Schlam(m)assel befreit und auch den Anhänger herausgezogen.

Warum nur musste ich in den vergangenen Stunden so oft an den Film Falling Down denken? ;-)

Eisen + Beton = Sohle

Beton und Bewehrung

Heute kam nach einer Woche Wartezeit endlich die fehlende Bewehrung. Auch der Beton wurde pünktlich geliefert , so dass die Sohle nun fertig ist.

Endlich brauchen wir keine Angst mehr um unsere Isoquick-Dämmung zu haben. Es sind in der letzten Woche so viele Fußspuren auf der Dämmung zu sehen gewesen, dass wir unser Häuschen abbezahlen könnten, wenn wir für das Betreten der Dämmung Eintritt genommen hätten.

Jetzt kann die Dämmung noch per Spachtelmasse vor Feuchtigkeit geschützt werden, dann anfüllen und ab Freitag wird gemauert.

Nichts läuft so, wie es soll

Das Eisen kam heute pünktlich um 7:30. Leider wurde die falsche Durchstanzbewehrung (heißt das so?) geliefert. Lieferzeit hierfür ist eine Woche, nach Aussage des Lieferanten könnte am Freitag direkt per Spedition geliefert werden. Also wieder warten.

Perfekt hat den Tag dann die gekaufte Baukarre gemacht. Diese sollte im örtlichen Baustoffgroßhandel gekauft werden. Der “nette” Mitarbeiter zeigte zunächst eine Gartenkarre, die ich aber nicht wollte. Baukarren sagt er, hat er nicht. Dies wären Randartikel, welche nicht in seinem Supertollenbaustoffgroßhandel geführt würden. Sein Pech allerdings, dass ich mir vor 2 Tagen dort schon einen Preis habe geben lassen und mir sogar die Karren angeschaut hatte. Ich habe ihm dann gezeigt, wo die Karren zu finden sind. Bei der Bezahlung konnte er dann nicht mit meiner Kundenkarte umgehen. Dafür hat er mir einen guten Preis gemacht.
Dem netten Mitarbeiter, der für die Materialausgabe zuständig ist, durfte ich dann auch erklären, dass ich keine Gartenkarre möchte und wo er seine Tiefmuldenkarren findet.

Schnell verladen und ab nach Hause zusammenbauen. Zu Hause angekommen, musste ich dann nur noch feststellen, dass das Untergestell nicht zu der Mulde passt. Ich glaube, mein Schreien konnte man im ganzen Teutoburger Wald hören ;-)

Morgen gehe ich die Karre umtauschen…Ich freu’ mich schon auf die kompetenten Mitarbeiter