
Es tut sich was. Heute waren so einige Zulieferer an der Baustelle und haben uns Steine, Sand, Kies, Mörtel etc. gebracht. Leider scheint der IQ der Fahrer umgekehrt proportional zu den PS ihrer Zugmaschinen zu sein. Wie sonst erklären wir uns, dass die Steine auf den Rand der Sohlplatte gestellt wurden (da wo doch eigentlich ab morgen unsere Außenwand stehen soll).
Weiter stelle ich mir die Frage, warum man den Kies nicht ganz auf unser Grundstück lädt sondern halb auf die Straße schüttet. Das größte Rätsel war für mich aber der Haufen aus Mauersand, den der mit negativem IQ gesegnete Fahrer genau vor meinem Anhänger abgeladen hat. Zum Glück habe ich 4 Schaufeln, leider aber keine Helfer, so dass ich ca. 1 Stunde Sand geschaufelt habe, um rückwärts an meinen Anhänger fahren und diesen vom Grundstück ziehen zu können.
Dieses Rückwärts an meinen Anhänger fahren hätte ich aber lieber machen sollen, nachdem ich mich etwas beruhigt hatte. Wenn man nämlich mit Schwung auf ein unbefestigtes Grundstück fährt, nachdem es am Tag zuvor kräftig geregnet hat, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man sich festfährt. Ich kam bis auf ca 2 m an den Anhänger heran. Mein Sohn rief mir noch zu: “Papa, deine Reifen drehen durch!”. Gut gelaunt rief ich zurück: “Na Gott sein dank, ich dachte schon, du hältst mein Auto fest”.

Es ging jedenfalls weder vorwärts noch rückwärts. Dass ich mit dem Wagen ca. 2 Stunden zuvor noch in der Waschanlage war, hat mich schon gar nicht mehr gestört. Ich wollte nur noch raus aus dem Dreck. Aber weder untergelegte Bretter noch herangekarrter Splitt halfen. Die Reifen drehten weiter durch.
Mein Schwiegervater mit seinem Geländewagen hat mich und mein Auto dann aus dem Schlam(m)assel befreit und auch den Anhänger herausgezogen.
Warum nur musste ich in den vergangenen Stunden so oft an den Film Falling Down denken? ;-)