Das Dach gedeckt

Heute war es soweit, unser Dach sollte gedeckt werden.
Die Pfannen (Nibra F7 von Nelskamp) lagern schon seit einigen Tagen auf etlichen Paletten rund um unser Haus, Freunde und Verwandte waren “eingeladen” und für das leibliche Wohl war auch gesorgt.
Starten wollten wir gegen 8:00 Uhr, da ich aber nicht gut schlafen konnte, war ich schon um 7:30 Uhr auf der Baustelle. Das Decken des Daches gehörte ja zu den Tätigkeiten, auf die ich mich am meisten gefreut hatte. An erster Stelle stand das Richten und irgendwie habe ich immer schon die Dachdecker und Zimmerleute beneidet, die über unseren Köpfen, einen tollen Ausblick genießend, ihrem Broterwerb nachgehen konnten. Was ich aber nicht bedacht hatte war die Tatsache, dass der Bauherr tunlichst den schlechtesten Job bei Dachdecken übernehmen sollte. Und dieser Job ist nicht oben am First gewesen, sondern unten am Gerüst. Die Pfannen mussten von den Paletten auf das Gerüst geworfen oder gegeben werden und anschließend vom Gerüst aufs Dach. Der Part “vom Gerüst aufs Dach” war meiner.

die drei BodenständigenHand in Handdie Reihe der Helfer

Also hatte ich an diesem wunderschönen Samstag 1600 Dachpfannen in der Hand. Da es “mein” Dach ist, habe ich aber jede von ihnen genossen ;-)
Insgesamt waren wir 9 Personen und wie erwartet, ging die Arbeit zügig voran.

Sieht da jemand gelangweilt aus?Am Boden wurde ununterbrochen für Nachschub gesorgt

Um 10:00 Uhr war die Südseite fertig gedeckt. Nach einer Frühstückspause brauchten wir dann noch 2 Stunden für die Nordseite. Anschließend hatten sich alle Helfer unseren saftigen Backschinken und die Salate wirklich verdient.

Zeit, unser Werk zu bewundern:

Süd-West AnsichtSüd-Ost AnsichtAnsicht Nordenfast ein Kunstwerk, nicht?


 
 
 

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