Stütze, Entwässerung und Lüftung
Es gibt angeblich schwebende Teppiche aber wohl keine schwebenden Betondecken. Daher hat unser Statiker gemeint, es wäre besser, im Bereich der Fensterfront eine Stütze einzubauen. Dieser Stütze haben wir ein schönes fundament bereitet und schön lot- und fluchtgerecht aufgestellt.
Für unsere Finanzierung wäre es ideal, wenn wir nur von Luft und Liebe leben würden. Deshalb, und auch, weil es für ein Passivhaus notwendig ist, haben wir heute Wickelfalzrohre für die kontrollierte Wohnraumlüftung verlegt. Das Ingenieurbüro, welches unsere Lüftung geplant hat, hatte zunächst Flachkanalrohre unter dem Estrich vorgesehen. Strömungstechnisch günstiger sind jedoch runde Rohre. Also haben wir uns entschlossen, runde Rohre in die EG-Decke zu legen.
Letzte Woche habe ich einen Bericht eines bekannten Ernährungswissenschaftlers gelesen. Dort beschreibt er, dass ein Überleben nur durch Luft und Liebe aus Ernährungswissenschaftlicher Sicht zumindest suboptimal ist. Mir kamen Zweifel an unserer Planung. Was wäre, wenn wir Nahrung zu uns nehmen müssten? Dann müssten wir diese auch irgendwann wieder von uns geben. Sicherheitshalber habe ich mich dazu durchgerungen, Entwässerungsleitungen für einen mögliche Toillette im Badezimmer in die EG-Decke zu legen.
Die weißen Stüroporblöche werden mit in die Decke eingegossen, und später wieder entfernt. So brauche ich die Kernbohrungen für unsere Deckenstrahler in der Küche nicht durch die 20 cm Betondecke zu quälen sondern nur durch 4 cm Fertigdecke.
