Säulen gegossen

Säulen gegossen

Die Säulen sind fertig betoniert.

Schotter vor dem Haus geebnet

Vor dem Haus habe ich den Schotter geebnet, damit morgen mit dem Fundament für den Abstellraum und den Eingangsbereich begonnen werden kann. Das Fundament wird aus KS-Steinen gemauert.

Gerüstböcke

Weil wir dringend Gerüstböcke und Stützen benötigen, hat die Bauherrin derweil einige Telefonate geführt. Ergebnis: Sie hat einen Verleihservice für Baugeräte ausfindig gemacht, der sehr gute Preise hat. Wir haben direkt zugeschlagen und die Gerüstböcke heute noch abgeholt. Auf der Rückfahrt haben wir glücklich gerechnet, wieviel Geld wir gespart haben. Ich habe das dann umgerechnet in Quadratmeter Parkett (es sind etwa 3 qm). Bei der Bauherrin ist noch eine Währungsreform fällig. Sie rechnet noch in “Paar Schuhe”, die sie neu kaufen kann :-)

Überblick Bautenstand

Abends habe ich dann noch zusammengerechnet, wieviel Zeit ich damit zugebracht habe, mit Passanten, die an unserem Haus vorbeikommen, zu quatschen. Es wird etwa 1 Stunde gewesen sein. Es bleiben so viele Leute stehen und fragen nach vergessenen Fenstern im Norden und Osten, nach Heizung etc.
Und weil ich ja Werbung für das Passivhaus machen möchte, erkläre ich natürlich alles geduldig. Vielleicht mache ich mir in Zukunft ja Visitenkarten mit der Adresse dieser Website. Wer Interesse hat, kann ja dann hier nachlesen.

Materialbeschaffung für die Säulen

Weil wir im EG nur wenig tragende Innenwände haben, brauchen wir zwei Säulen. Aufgrund des starken Regens, bot es sich heute an, dafür das Eisen und die Schalung zu besorgen. Das Eisen gabs in Rheine und die Schalung von der Zimmerei Widdel in Gehrde.

Mauern der Außenwände

Wärmedämmörtel für erste Schicht

Die erste Steinschicht haben wir mit Leichtmauermörtel (LM 21-E mit Blähton zum Vermauern hochwärmedämmender Wandbaustoffe) gemauert, schließlich bauen wir ja ein Passivhaus ;-). Danach wird geklebt. Unsere Porenbetonsteine haben einen λ-Wert von 1,0.

Der Bauherr mauert selbst

Zum ersten Mal in meinem Leben betätige ich mich als Maurer. Mit den Augen und den Ohren soll man stehlen. Dies tue ich regelmäßig und glaube, gar keine so schlechte Figur zu machen. Böse Zungen behaupten aber, dem Mann im weißen T-Shirt ist nicht kalt, weil er mehr und schneller arbeitet, als der Mann im Puli.

Schwarzanstrich

Während die Herren der Schöpfung mauern, sieht die Bauherrin schwarz. Ok, korrekt heißt es wohl, sie bringt professionell den Schwarzanstrich auf.

Schwarzanstrich auf Handschuh

Dies hat sie so eifrig getan, dass Handschuhe und Arbeitswerkzeug zum Schluss untrennbar miteinander verbunden waren. Nachdem die Bauherrin aus den Handschuhen befreit war, haben wir zur Sicherheit noch einmal alle Finger nachgezählt.

Tageswerk fertige Mauern

Während ich nach getaner Arbeit unser Tageswerk bewundere…

Fegen der Baustelle

… macht die Bauherrin das, was sie am liebsten tut.

Grundsteinlegung

Die ersten Steinreihen sind verlegt. Leider haben wir vergessen Fotos vom ersten Stein zu machen. Den Vorschlag, die gemauerten Wände einzureißen, um noch einmal für ein Foto anzufangen habe ich abgelehnt.

Morgen geht es weiter…mit Fotos… versprochen!

Durchgedreht…

Steine auf der Sohle

Es tut sich was. Heute waren so einige Zulieferer an der Baustelle und haben uns Steine, Sand, Kies, Mörtel etc. gebracht. Leider scheint der IQ der Fahrer umgekehrt proportional zu den PS ihrer Zugmaschinen zu sein. Wie sonst erklären wir uns, dass die Steine auf den Rand der Sohlplatte gestellt wurden (da wo doch eigentlich ab morgen unsere Außenwand stehen soll).

Weiter stelle ich mir die Frage, warum man den Kies nicht ganz auf unser Grundstück lädt sondern halb auf die Straße schüttet. Das größte Rätsel war für mich aber der Haufen aus Mauersand, den der mit negativem IQ gesegnete Fahrer genau vor meinem Anhänger abgeladen hat. Zum Glück habe ich 4 Schaufeln, leider aber keine Helfer, so dass ich ca. 1 Stunde Sand geschaufelt habe, um rückwärts an meinen Anhänger fahren und diesen vom Grundstück ziehen zu können.

Dieses Rückwärts an meinen Anhänger fahren hätte ich aber lieber machen sollen, nachdem ich mich etwas beruhigt hatte. Wenn man nämlich mit Schwung auf ein unbefestigtes Grundstück fährt, nachdem es am Tag zuvor kräftig geregnet hat, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man sich festfährt. Ich kam bis auf ca 2 m an den Anhänger heran. Mein Sohn rief mir noch zu: “Papa, deine Reifen drehen durch!”. Gut gelaunt rief ich zurück: “Na Gott sein dank, ich dachte schon, du hältst mein Auto fest”.

Reifen drehen durch

Es ging jedenfalls weder vorwärts noch rückwärts. Dass ich mit dem Wagen ca. 2 Stunden zuvor noch in der Waschanlage war, hat mich schon gar nicht mehr gestört. Ich wollte nur noch raus aus dem Dreck. Aber weder untergelegte Bretter noch herangekarrter Splitt halfen. Die Reifen drehten weiter durch.

Mein Schwiegervater mit seinem Geländewagen hat mich und mein Auto dann aus dem Schlam(m)assel befreit und auch den Anhänger herausgezogen.

Warum nur musste ich in den vergangenen Stunden so oft an den Film Falling Down denken? ;-)

Eisen + Beton = Sohle

Beton und Bewehrung

Heute kam nach einer Woche Wartezeit endlich die fehlende Bewehrung. Auch der Beton wurde pünktlich geliefert , so dass die Sohle nun fertig ist.

Endlich brauchen wir keine Angst mehr um unsere Isoquick-Dämmung zu haben. Es sind in der letzten Woche so viele Fußspuren auf der Dämmung zu sehen gewesen, dass wir unser Häuschen abbezahlen könnten, wenn wir für das Betreten der Dämmung Eintritt genommen hätten.

Jetzt kann die Dämmung noch per Spachtelmasse vor Feuchtigkeit geschützt werden, dann anfüllen und ab Freitag wird gemauert.

Nichts läuft so, wie es soll

Das Eisen kam heute pünktlich um 7:30. Leider wurde die falsche Durchstanzbewehrung (heißt das so?) geliefert. Lieferzeit hierfür ist eine Woche, nach Aussage des Lieferanten könnte am Freitag direkt per Spedition geliefert werden. Also wieder warten.

Perfekt hat den Tag dann die gekaufte Baukarre gemacht. Diese sollte im örtlichen Baustoffgroßhandel gekauft werden. Der “nette” Mitarbeiter zeigte zunächst eine Gartenkarre, die ich aber nicht wollte. Baukarren sagt er, hat er nicht. Dies wären Randartikel, welche nicht in seinem Supertollenbaustoffgroßhandel geführt würden. Sein Pech allerdings, dass ich mir vor 2 Tagen dort schon einen Preis habe geben lassen und mir sogar die Karren angeschaut hatte. Ich habe ihm dann gezeigt, wo die Karren zu finden sind. Bei der Bezahlung konnte er dann nicht mit meiner Kundenkarte umgehen. Dafür hat er mir einen guten Preis gemacht.
Dem netten Mitarbeiter, der für die Materialausgabe zuständig ist, durfte ich dann auch erklären, dass ich keine Gartenkarre möchte und wo er seine Tiefmuldenkarren findet.

Schnell verladen und ab nach Hause zusammenbauen. Zu Hause angekommen, musste ich dann nur noch feststellen, dass das Untergestell nicht zu der Mulde passt. Ich glaube, mein Schreien konnte man im ganzen Teutoburger Wald hören ;-)

Morgen gehe ich die Karre umtauschen…Ich freu’ mich schon auf die kompetenten Mitarbeiter

Dämmung für die Sohle

Heute erfolgte die Anlieferung und Montage der Dämmung. Vereinbart war Anlieferung gegen 8:30 Uhr. Um 7:40 begegnet mir auf dem Weg zur Arbeit der LKW. Ich halte ihn an, beschreibe den Weg zur Baustelle und freue mich, dass er so pünktlich ist. Pünktlich um 8:30 kam dann auch der Richtmeister, der die Verlegung der Dämmung überwacht.

Leider musste ich heute morgen arbeiten und war nicht selbst dabei. Aber meinen fleißigen Helfern konnte ich blind vertrauen.

Abladen der Dämmung

Um den LKW-Fahrer auf den Heimweg zu schicken, wurde zunächst einmal nur abgeladen.

Sortieren der Dämmelemente

Dann wurden die Elemente nach Vorgaben des Richtmeisters sortiert und an die richtige Stelle am Grundstück gebracht.

leichte Steine

Wirklich schwer waren die Steine nicht, nur etwas groß (sagt jemand, der den ganzen Tag nicht mit anpacken konnte) ;-)

Verlegung der Randmodule

Zunächst wurden die Randmodule verlegt. Das sieht genauso einfach aus, wie es ist und erinnert ein wenig an meine Kindheit, als ich noch Lego und Fischertechnik gespielt habe.

fertige Randmodule

Das sieht ja schon gut aus!

Bodenelemente

Nun folgen die Bodenelemente (rechts im Bild). Darauf kommen dann die Deckelemente (links mit dem blauen Aufkleber).

Durchgänge Entwässerung

Ausschnitte für die Rohre werden einfach ausgesägt und später ausgeschäumt.

Fertige Dämmung

Nach etwa 3 Stunden ist die gesamte Dämmung verlegt.

Übrig geblieben ist lediglich ein gelber Sack mit Verpackungs- und Materialresten. Nächste Woche kommt dann die Bewehrung, anschließend wird gegossen.

Starkstrom für die Bandsäge

Morgen soll die Dämmung für die Sohlplatte geliefert werden. Herr Schröder von der Firma Isoquick rief uns dann heute netterweise an, um noch einmal den Ablauf für morgen durchzusprechen (Anlieferung, Helfer an der Baustelle, Anleitung zur Verlegung etc.). Zum Glück erinnerte er uns an die Bandsäge, welche Starkstrom benötigt. Das hatten wir in den Vertragsunterlagen zwar gelesen dann aber schlicht vergessen. Natürlich haben wir auf unserer Baustelle noch kein Bauprovisorium, und der nächste Nachbar, der eins hätte ist mehrere 100 m entfernt. Also: Alle Hebel in Bewegung gesetzt und ein Dieselaggregat gemietet und abgeholt. Jetzt soll für morgen wohl alles passend sein.

Schön, dass es noch Firmen gibt, die mitdenken und tatsächlichen Kundendienst praktizieren. Schon seit der Angebotseinholung werden wir durch die Firma Isoquick freundlich, kompetent und zuverlässig beraten.

Vorbereitung für die Sohle

Entwässerung

Heute war es so weit. Zum erstenmal konnten wir selbst mit anpacken, als die Gräben für die Leer- und Abwasserrohre gezogen werden mussten. Ein Vergnügen war das Graben im Schotter aber nicht.

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Für die Dämmung unter der Sohle wird ein ebener Untergrund benötigt. Deshalb wurde die Splitschicht eben abgezogen.

fertig abgezogen

Fertig! Schön glatt, oder? Hoffen wir, dass der Untergrund auch bis Freitag so bleibt, dann kommt die Dämmung unter die Sohle.

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